Die ideale Verbindung zwischen Natur, Technik und spannender Schatzsuche: Geocaching erfreut sich ständig wachsender Beliebtheit. Ziel dieser ungewöhnlichen Freizeitbeschäftigung ist das aufspüren eines Schatzes in einem geheimen Lager (dem sogenannten "cache" - sprich: käsch). Geleitet wird der Schatzsucher dabei durch die Richtungsangaben eines GPS-Empfängers - oder salopp gesagt: eines Navis für die Natur.
Das Ziel dieses neuen Trends ist es, anderen Geocachern durch das Legen eines Caches einen besonders reizvollen Ort (beeindruckende Landschaft, Sehenswürdigkeit, Naturdenkmal) näher zu bringen. Die Verstecke werden anhand geographischer Koordinaten für das GPS-Gerät im Internet veröffentlicht und damit allen Geocachern zum Aufspüren freigegeben. Dabei nutzen Geocacher als Versteck außschließlich bereits vorhandene natürliche oder künstliche Hohlräume (Höhlen, Baumlöcher, Mauerritzen) und in der Landschaft vorhandene Materialien. Der Respekt vor der Natur und vor privatem Gelände hat dabei immer oberste Priorität!
Bitte beachten Sie , die gültigenEigentums- und Besitzrechte
Neben dem Privat-eigentum, bei dem eine bestimmte Sache einem bestimmten Individuum gehört, gibt es auch gemeinschaftliches Eigentum (zwei oder mehr Individuen sind gemeinsame Eigentümer z. B. einer Zufahrt zu ihrem Grundstück), kommunales Eigentum (z. B. ein Wald gehört einer Gemeinde) und staatliches Eigentum. Auch Organisationen wie Behörden, Gesellschaften oder Vereine können Eigentümer sein, z. B. von Grundstücken oder Gebäuden.
Tipp:
GPS-Tourer und Geocacher können es sich einfach machen und im Zweifelsfall auf den ausgewiesenen Wegen bleiben. Nicht immer sind Privatgrundstücke eingezäunt oder mit Hinweisschildern versehen. Auch jeder Wald "gehört" in Deutschland irgend jemandem. Für GPS-Aktivitäten abseits der Wege sollte man auf jeden Fall die Erlaubnis des Eigentümers einholen.
Die Caches selbst sind wasserdichte Behälter, in denen sich neben einem Logbuch auch verschiedene Tauschegegenstände befinden. Findet ein Geocacher einen Cache, so darf er einen Gegenstand daraus entnehmen - muss aber einen anderen dafür hinterlegen. Der Fund des Caches und der Tausch werden dann sowohl im Logbuch, als auch auf der entsprechenen Internetseite vermerkt.
Wer das Geocaching einfach einmal ausprobieren möchte, findet in bergisch² den richtigen Partner: Einfach und unkompliziert kann man sich ein GPS Gerät am i-Punkt in Altenberg oder im Bergischen Museum in Bensberg ausleihen. Schon nach einer kurzen Einführung durch das fachkundige Personal geht die tolle Schatzsuche los. Sie können dabei zwischen zwölf unterschiedlichen Caches wählen, die von bergisch² betreut werden. Die Verstecke befinden sich allesamt an spannenden Plätzen in Odenthal und Bergisch Gladbach. Wer ein eigenes GPS Gerät besitzt, kann sich die Koordinaten der bergisch² Caches einfach und bequem im Internet unter www.altenberg-info.de herunterladen.
Wer alle Caches gefunden hat, der erhält Belohnung die bergische² GeoNadel und nimmt am Ende des Jahres an einer Verlosung teil. Um zu dokumentieren, dass man wirklich alle Caches von bergisch² gefunden hat, erhält man am i-Punkt oder unter www.altenberg-info.de einen Cache-Pass. Findet man nun einen der zwölf bergisch² Caches, nimmt man den dort deponierten Stempel und stempelt den Cache im Pass ab. Ist der Pass voll versieht man ihn mit seinem Namen und der Adresse und sendet ihn an den i-Punkt Altenberg und erhält wenige Tage später per Post die GeoNadel.
Alle Caches von bergisch² finden Sie bequem unter dem folgenden Link:
Caches von bergisch² (Link zu Opencaching.de)
Aktuelle Termine zu GPS Touren und Seminaren finden Sie unter: LuGeV
Ab Sommer 2009 können GPS-Geräte mit vorinstallierten Geocaching-Koordinaten am i-Punkt Altenberg gegen Hinterlegung des Personalausweises für 5 Euro pro Tag entliehen werden.