Altenberg Info > Startseite > Wandern > Schwarzpulverroute

Schwarzpulverroute

Pulvermühlen im Helenental

Schöne Wanderwege erschließen Dhünn- und Eifgental. Wo heute Bäume wachsen und der Erholung suchende Wanderer seines Weges zieht, befanden sich einst kleine Fabriken und Werkstätten, denn die Kraft des Wassers wurde über viele Jahrhunderte zum  Betrieb von Mühlen und Hammerwerken genutzt. Die Ruinen dieser Mühlen sind heute nicht mehr so leicht zu erkennen. Aber der aufmerksame Wanderer kann im malerischen Helenental die Überreste zahlreicher Mühlen, Wassergräben und Wehre rechts und links des Weges entdecken.Gleichzeitig befindet sich am Nordufer der Dhünn das wertvolle Bodendenkmal "Pulvermühlen im Helenental"....

Unsere Wanderung startet am Wanderparkplatz beim Schöllerhof, 2 Kilometer nördlich von Altenberg an der L101. Auf der gesamten Route folgt man dem Wegzeichen P das heutige Gefahrgutzeichen. Am Schöllerhof vorbei folgt man der asphaltierten Straße Richtung Helenental. Sobald man die Dhünnbrücke überquert hat gabelt sich der Weg. Man durchschreitet den Torbogen und erblickt sogleich auf der rechten Seite ein wunderschönes altes Fachwerkhaus, das sich malerisch am Fuß eines Felsrückens erhebt, der das Helental nach Osten begrenzt. Es war das Wohnhaus des Pulvermachers Borsbach. Nach einer kurzen Wegstrecke überquert man den Obergraben über eine kleine Brücke. Man folgt dem Weg an Wällen und Wassergräben vorbei, weiter bis zum Forsthaus Aue. Kurz nach dem Forsthaus sieht man die am besten erhaltenen Fundamente einer Pulvermühle im Helenental. Unweit der ehemaligen Pulvermühle kommt auch schon das ehemalige Haus Haniel in Sicht. Nach dem 2. Weltkrieg kaufte das Erzbistum Köln das Anwesen und errichtete unter dem Namen "Haus Maria in der Aue" ein Erholungsheim des Familienwerks. Unterhalb der Staumauer der Großen Dhünntalsperre betreten wir das Gelände der Pulvermühle Loosenau. Nach einer schweren Explosion im Jahr 1879 wurde die Pulverherstellung in Loosenau eingestellt. Nach einem kurzen Anstieg erreicht man den Bömericher Bach. Am Ufer findet man die Überreste einer Pulvermühle, vielleicht aus dem 16. Jahrhundert. Am Oberlauf des Bömericher Baches steht noch heute das ALte Mühlenhaus der Bömericher Mühle. Oberhalb der Mühle erreicht man die Ortschaft Hüttchen. Von hier aus folgt man dem Wegzeichen P nach rechts und wandert über eine schmale asphaltierte Straße nach Großgrimberg. Der Weg folgt in seinem Verlauf einem Höhenrücken, der schon seit dem Mittelalter landwirtschaftlich genutzt wurde. Nach einiger Zeit erblickt man auf der linken Seite die malerischen Hofanlagen von Kleingrimberg und Großgrimberg. Von Großgrimberg geht es über einen gewundenen Weg zurück in die Aue an das südliche Ende des Helenentals, dort erblickt man erneut das Haus des Pulverfabrikanten Borsbach. Von hier aus folgt man dem Lauf der Dhünn bis zum Schöllerhof.

Die Wanderroute als Karte und GPS-Koordinaten mit Höhenprofil und weiteren Angaben zur Strecke finden Sie hier.

Länge der Wanderstrecke: circa 8 Kilometer

 

Höhenprofil

Karte