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Wasserroute

Wanderweg "Wasserroute"

Die Flüsse und Bäche sind von alters her die Lebensadern des Bergischen Landes. Bereits im Mittelalter haben sich die Menschen der Umgebung das Wasser der Dhünn zu Nutze gemacht um ihre Mühlen anzutreiben. In Altenberg erhebt sich die mächtige gotische Klosterkirche der ehemaligen Zisterzienserabtei. Vom Domplatz führt der Weg durch den barocken Torbogen, den Haupteingang des Klosters, direkt auf die Dhünnbrücke und folgt dem Märchenwaldweg nach Norden in Richtung Märchenwald. Damit das jährliche Hochwasser der Klosteranlage nichts anhaben konnte errichteten die Mönche oberhalb von Altenberg, etwa auf Höhe des Märchenwaldparkplatzes, eine Staumauer. So entstand ein kleiner See, die erste Dhünntalsperre. Von dort aus leiteten sie einen Teil des Flußes in einen Graben um, der die Mühlen mit Wasser versorgte. Von jenem Staudamm sind heute nur noch einige Reste zu sehen, aber auf dem Vorplatz des Märchenwaldes erhebt sich eine steinerne Pyramide, die aus Steinen des alten Wehres erbaut wurden. Der hier beschriebene Wanderweg ist einer von insgesamt 5 Themenwanderwegen mit verschiedenen Schwerpunkten. Da sich jede dieser Wanderung einem bestimmten Thema widmet, wurden nicht alle Sehenswürdigkeiten an einer Route beschrieben........

Die Tour startet in Altenberg und vom Domplatz aus folgt man dem Märchenwaldweg nach Norden in Richtung Märchenwald. An der Märchenwaldbrücke folgt die Route dem kleinen Weg auf der linken Seite des Flusses. Ab hier wird der Weg schmaler und führt durch einen hohen Laubwald immer wieder fließen vom Berghang auf der linken Seite des Weges kleine Wasserläufe der Dhünn zu. Nach einer kurzen Wegstrecke erreicht man den Zusammenfluss von Dhünn und Eifgenbach. Der Weg läuft nun parallel zum Eifgen bis zu einer Furt. An dieser Stelle kann man den Fluss auf auf einer Brücke überqueren und gelangt zum Schöllerhof. Von dort aus laufen die Schwarzpulver- und die Wasserroute gemeinsam durch das Helenental, die beiden Routen trennen sich erst wieder in der Loosenau unterhalb der Staumauer der Großen Dhünntalsperre. Deshalb entnehmen Sie die Beschreibung des folgenden Streckenabschnittes bitte der Schwarzpulverroute. Von der Losenau führt ein kurzer Anstieg auf der linken Seite des Tales zur Staumauer der Großen Dhünntalsperre. Nach der Überquerung der Staumauer führt der Weg durch den Wald zum Kochshof. Von hier aus gehts weiter nach Groß- Grimberg. Der Ort bilden zwei Bauernhöfe. Nun geht es wieder hinab ins Tal der Dhünn. An der Wegkreuzung, neben dem ehemaligen Wohnhaus des Pulverfabrikanten Borsbach, biegt man nach links ab. Später verläuft der Weg, rechts abbiegend, immer am Rand des Mischwaldes. Auf der anderen Seite bietet sich dem Wanderer immer wieder ein fantastischer Blick in die wunderschöne Talaue. Häufig kreuzen kleine Bachläufe und Siefen den Weg. Nach einem leichten Anstieg erreicht man das Ufer der Dhünn und kurz darauf die Landstraße L 101. Links führt der Weg zum letzten Streckenabschnitt. Nach wenigen Minuten Gehzeit macht die Straße eine leichte Kurve und unvermittelt erblickt man eingerahmt von Wiesen und uralten Laubwäldern den Bergischen Dom. Über einen Durchbruch in der Klostermauer betritt man das Abteigelände und der Wanderer gelangt über eine wunderschöne Allee auf den Domplatz, den Ausgangspunkt der Wanderung.

Die Wanderroute als Karte und GPS-Koordinaten mit Höhenprofil und weiteren Angaben zur Strecke finden Sie hier.

Länge der Wanderstrecke: circa 15,5 Kilometer

 

Höhenprofil

Karte

"Wanderkarte Wasserroute" zum Downloaden

Wanderkarte_Wasserroute.pdf